Sonntag, 30. September 2007

Berlin Marahon 2007--- Der Lauf

Es ist endlich der Marathonsonntag gekommen. Gegen halb sieben stehen Andre und ich auf. Man bin ich nervös , aber nicht so sehr wie im Vorjahr. Ich quäle mir ein Brötchen mit Mettwurst und Kakao in den Magen, damit ich wenigstens etwas drin habe. Gehen 7.20 Uhr verlassen wir das Hotel und checken aus. Mit der U-Bahn und S-Bahn fahren wir dann zum Hauptbahnhof, wo wir dann auch unsere Sachen verstauen.
Gegen 8 Uhr verlasse ich dann meinen Cousin und begebe mich zu Kleiderabgabe. Irgendwie komme ich jedoch langsam in Zeitnot, da ich mein Zelt zur Kleiderabgabe nicht finde. Erst gegen 8.30 Uhr finde ich mein Zelt , gebe meine Sachen ab und laufe schleißlich in kurzer Hose und kurzem Laufshirt. Nun muß ich langsam Gas geben um zum Start zu kommen. Leider habe ich vergessen meine Laufflaschen aufzufüllen, so dass ich erstmal nichts zu trinken habe. Schnell streife ich mir einen Adidassack um und stelle mich in die Startreihe. Ich mache noch das Warm-Up mit und gegen 8.50 Uhr stehe ich auf meiner Startposition. Die letzte Minuten vergehen wie Stunden und meine Anspannung und Nervösität steigt.

Um 9 Uhr kommt endlich der erste Startschuß und gegen 9.20 Uhr laufe ich endlich los.
Die ersten 10 km vergehen wie im Flug. Ich passiere die Siegessäule, Hauptbahnhof usw. Bei der ersten Station nehme ich dann gleich 4 Becher und fülle meine Flaschen auf , auch wenn ich sie im weiteren Rennen nicht mehr benutzt habe.
Das erste Corny geht locker weg und Traubenzucker geht auch nocht gut runter. Die Zwischenzeit ist echt gut und leigt bei ca. 57 Minuten. Ich bin zufrieden.

Auf den Kilometern 10 bis 15 komme ich immer besser in Tritt und fühle micht gut.
Die Stimmung an der Strecke ist genial.

Bei Kilometer 15 bis 20 merke ich erste Andeutungen von Oberschenkelkrämpfen.
Hoffentlich bekomme ich keinen Krampf. Ich laufe einfach so weiter und versuche an was anderes zu denken.

Der Halbmarathon ist geschafft und in was für einer Zeit in knapp über 2 Stunden.
Das hatte ich nicht erwartet. Jetzt weiß ich ich werde ins Ziel kommen-- hoffentlich auch laufend.

Doch von Kilometer 22 bis 25 gehts mir echt schlecht.
Keine Ahnung was los ist , ich muß was unternehmen. Ich nehme 4 Becher Wasser wobei ich immer nur einen trinke. Der Rest wird über Beine und Oberschenkel gegossen.
Wenn ich ans Corny denke wird mir schlecht und Traubenzucker reicht auch nicht. Ich verstoße gegen meine Prinzipien und greife beim Verpfelgungpunt km25 nach einem Apfel und Essen diesen.
Das Wunder geschieht und mir wird nicht schlecht und bekomme keinen Durchfall. Im Gegenteil es geht mir richtig gut und laufe locker weiter.

Von km 25 an , fange ich schon an die Kilometer rückwärts zu zählen. Noch 17, dann 16, 15, dann 14 bis zum Ziel und dann kommt bei Kilometer 28 der Wilde Eber.
Eine Bombenstimmung herscht hier und man bekommt einen riesigen Adrenalinstoß , so dass ich förmlich zu km 30 fliegen.

Bei Verpflegungspunkt kilometer 31 nehme ich mir wieder einen Apfel und es geht mir immer noch gut. Nur noch knapp 10 km bis ins Ziel. Die ersten gehen links und rechts neben der Strecke, andere bekommen einfach nur Krämpfe und liegen neben der Straße. Mit knapp über 3 Stunden bin ich immer noch gut im Zeitplan.

Von Kilometer 32 bis 40 ist es jedoch kein Spaß mehr. Alles läuft wie in Trance ab und ich freue mich wie an Weihnachten, als der nächste Verpflegungspunkt auftaucht.
Bei Kilometer 38 bin ich das erste mal am Ende und gehe ca. 100m. Doch dann raffe ich mich wieder auf und sehe in weiter Ferne das 40 km Schild.

Als ich die 40km-Marke endlich überschritten habe folgt die längste und beste Zielgerade der Welt. Ich trotte nur noch ins Ziel und merke wie langsam ich bin, als ein hinkender Mann neben mir schneller ist als Ich und locker an mir vorbei läuft. Andre sehe ich leider nicht und nach über 4 Stunden und 20 Minuten bin ich endlich im Ziel !!!!

Im Zielbereich fühle ich mich viel besser als im Jahr davor. Jeder bekommt einen Verplegungsbeutel und so geht es mir rasch wieder besser. 25 Minuten war ich schneller und bin mehr als zufrieden.
Jetzt gehts schnell ab in die Dusche , denn mir ist tiereisch kalt.
Dann treffe ich mich mit Andre und wir gehen zum Bahnhof und hauen uns erstmal was rein und fahren um 17:48 Uhr nach Hause.

Fazit: Nächstes Jahr bin ich wieder dabei !!!!

Samstag, 29. September 2007

Berlin Marathon 2007--- Tag 1

Der Tag geht schon früh los. Ich bin um halb sechs aufgestanden und habe sehr schlecht geschlafen. Auf gehts mit meinem Cousin nach Bielefeld zum Bahnhof und ab in den ICE. Auf der Fahrt im Zug wird erstmal das Lunchpaket meiner Tante genauer untersucht und schmeckt sehr gut.
Ohne Verspätung erreichen wir dann endlich gegen 10:10 Uhr Berlin.
Das Wetter ist schonmal beschissen , denn es regnet in Strömen. Hoffentlich ist das morgen nicht so. Nun gehts erstmal per U-Bahn, zur Berlin Vital Messe, wo ich meine Startunterlagen abholen muß. Alles klappt bestens und mein Chip ist dieses Jahr auch registriert. Mittlerweile macht sich meine "schwere Erkältung" bermerkbar, aber mein Start für Sonntag steht fest. Andre und Ich schauen uns dann noch den Potsdamer Platz an und wen sieht man da - Giovanni - der einen Clip fürs DSF dreht.
Dann gehts ab zum Hotel , wo ich schon wie ein Stammgast behandelt werde.
Zu meiner Freude bekommen wir ein Zimmer der höheren Kategorie mit Flatscreen an der Wand . Ich bin jetzt schon kaputt und würde am liebsten gleich auf dem Bett pennen. Nach einer Pause rappeln wir uns aber nochmal auf und gehen ins KaDeWe, EuropaCenter usw. Nach einer insgesamt fast einstündigen Suche nach einem Bäcker, bei dem man nur Brötchen kaufen kann, und keine belegten Baguettes oder ähnliches ,geht es ab ins Hotel. Etwas später schauen wir uns noch die Inline-Skater an, die wirklich mieses und gefährliches Wetter erwischt haben. Nach ein bißchen TV und Andres Koffein-Flash , durch einen Cappucino, wird dann gegen 23 Uhr gepennt.

Freitag, 28. September 2007

Morgen geht es los...

und die Anspannung steigt. Das Wetter für Sontag sieht genial aus.
Meine Erkältung hat sich zum Glück abgeschwächt und so kann das Rennwochende kommen.
Ich hoffe ich habe alles eingepackt und nichts vergessen. Hoffentlich bleibe ich von Krämpfen verschont und kann locker durchlaufen. In 7 Stunden heißt es aufstehen, Andre abholen und ab in den ICE. Vielleicht gibt es ja wieder passend zur Abfaht ein Lunchpaket von meiner Tante, wäre super :-)
Also ab ins Bett und schnell einschlafen, wird zwar eh nicht passieren aber egal :-)

Donnerstag, 27. September 2007

Nur noch 3 Tage...

bis zum Laufevent des Jahres. Seit gestern habe ich leider eine leichte Erkältung ( eine Runde Mitleid --- Danke) aber starten werde ich auf jeden Fall. Hoffe mal das der Schnupfen bis Sonntag weg ist und ich locker starten kann.
Leider mußte der zweitschnellste Marathonläufer Sammy Korir verletzungsbedingt absagen. So steht einem Sieg von Haile wohl nichts im Weg, vor allem weil es ideales Wetter geben soll mit 16 Grad.
Der Countdown läuft...

Mittwoch, 26. September 2007

Einführungskurse sind vorbei...

Naja eigentlich war Physik kein Einführungskurs, sondern man wurde gleich auf das erste Parktikum vorbereitet. So gut wie keiner der über 200 Studenten hat verstanden um was es ging und so muß man sich jetzt selber darauf vorbereiten. Der Mathe Vorbereitungskurs war auch alles ander als leicht. Die Anforderungen sind ganz schön hoch und so muß man das alte erlernte wieder auffrischen. Was mich richtig überrascht hat ist, das höchstens 15 Leute LK Mathe oder Physik hatten. Das hat mich schonmal nen bißchen beruhigt. Morgen wird noch gegrillt und dann ist die Woche vorbei. Am Montag geht das Studium dann richtig los. Um 12 Uhr Mathevorlesung und um 14 Uhr Schluß--- so muß das Leben sein :-)

Sonntag, 23. September 2007

Der letzte Trainigslauf...

... vor dem Berlin Marathon liegt hinter mit. Aus den vorgenommen 20 km sind doch nochmal 10 km mehr geworden. Hoffentlich ist das Wetter genau so super wie heute.
Markus Zeit über 31 km hat mich jedoch erschüttert. Für die Distanz braucht er nur 2:30 Stunden. Nicht schlecht, er hat dementsprechen auch eine Zeit um 3:30 Stunden im Auge. Das ist leider für mich nicht zu schaffen. Jetzt heißt es diese Woche noch ausruhen und dann schön am Sonntag ins Ziel laufen.
Und was habe ich heute noch erfahren: Am Samstag findet in Berlin die "Full Tilt Poker Millionen Challenge" statt. 2100 Spieler zocken dann um 175.000 € und können sich mit Stars wie Chris Furgeson oder Gus Hansen messen.
Der Gewinner hat dann die Chance auf die Million. Leider habe ich keine Wildcard schade...

Freitag, 21. September 2007

Die erste Woche ist vorbei...

und bis jetzt gefällt mir das Studium sehr gut. Wir haben zwar nicht viel gemacht außer Organisatorisches, aber ab übernächste Woche gehen dann die Vorlesungen los.
Mit 5 Fächern (Grundlagen Elektrotechnik, Mathe, Physik, Werkstoffe der Elektronik und Informatik) in den ersten 2 Semestern ist das Studium noch überschaubar.
Bin mal auf nächste Woche gespannt wenn die Vorkurse in Mathe und Physik stattfinden.
Am Donnerstag werden wir alle ( über 200 Studenten) zusammen noch grillen und Freitag ist dann frei.
Ich glaube das wird eine gute Woche...